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Diabetische Fußpflege

Ich arbeite ausschließlich mit
ultraschallgereinigten, verpackten und sterilisierten Instrumenten

(thermische Desinfektion im Heißluftsterilisator – Autoklav bei 134 Grad)

Die Füße von Diabetikern benötigen spezielle Fürsorge und Pflege.

Ablauf einer diabetischen Fußpflege:

Anamnese
Untersuchung und Aufnahme des Fußzustandes sowie schriftliche Dokumentation.

Behandlung
Kurzes Fußbad
Entfernung der Hornhaut – Hyperkeratosen
Entfernen von Hühneraugen – Clavi
Richtiges Kürzen der Nägel
Behandlung eingewachsener Nägel – Unguis incarnatus
Behandlung verdickter Nägel – Onchauxis
Behandlung von Nagelpilz – Onychomykose (nach Abklärung und Absprache mit einem Dermatolgen)
Hautpflege

Beratung
Eine Beratung sowie spezielle Tipps zur Vorsorge und weiterführenden Pflege erfolgt während der Behandlung

Diabetikerfußpflege - Ausbildung bei Dr. Günter Sokol - jährlich Weiterbildungs- und Auffrischungskurse - die jährlichen Siegel:



Für Diabetiker ist die regelmäßige (4-6 Wochen) professionelle Fußpflege durch speziell, diabetologisch qualifizierte Fußpfleger/-innen besonders wichtig.


Ihre Gesundheit und Füße sollten
es Ihnen wert sein

Der gestörte Stoffwechsel bei Diabetes hinterlässt häufig Spuren in Form von Nervenerkrankungen und Durchblutungsstörungen an den Füßen. Dadurch vermindert sich die Empfindung für Wärme und Schmerz – Druckstellen im Schuh oder Verletzungen am Fuß werden nicht rechtzeitig gespürt. Hier ist besondere Vorsicht geboten.

GEHEN SIE NIE BARFUSS !
Der Fuß soll immer „bekleidet“ sein, Schuhe sollten immer getragen werden.
Kleinste Wunden können Eintrittspforten für Bakterien sein.
Es kann sich daraus ein feuchter Brand entwickeln.


Ihre Füße benötigen spezielle
FÜRSORGE, PFLEGE und KONTROLLE

Tägliche Pflege   
- Lauwarmes Fußbad
   (max. 5 min)
- Eincremen – nur für Diabetiker geeignete Produkte verwenden
- Frische Baumwollsocken/Strümpfe
- Fußgymnastik

Tägliche Kontrolle           

-           Nägel
-           Zehenzwischenräume
-           Harte Haut ? Rissig ? Trocken ?
-           Druckstellen, Blasen
-           Suche nach kleinen Verletzungen

Regelmäßig
-           Kontrolle bei Ihrem Arzt
-          Alle 4 – 6 Wochen Fußpfleger aufsuchen


Vorsichtsmaßnahmen beim
diabetischen Fuß

Betrachten Sie täglich eingehend Ihre Füße, insbesondere die Fußsohlen und Zehenzwischenräume.

Mit einem Handspiegel oder einer Spiegelfliese geht das besonders einfach.

Teilen Sie Veränderungen Ihren Hausarzt mit.

Bei Diabetikern besteht eine erhöhte Infektionsgefahr: Die Füße stellen eine besondere Problemzone dar. Eine sorgfältige Haut- und Nagelpflege ist daher sehr wichtig.

Benutzen Sie aber KEINE Schere zum Nagelschneiden.

Benutzen Sie KEINEN Hornhauthobel. Nehmen Sie stattdessen einen Bimstein oder ähnliches.

Waschen Sie Ihre Füße täglich. Das Wasser sollte nicht mehr als 28 C haben. Trocknen Sie sie sorgfältig ab. Achten Sie besonders auf die Zehenzwischenräume.

Cremen Sie bei trockener Haut Füße und Beine gründlich ein – die Zehenzwischenräume nicht eincremen ! Geeignet sind Fußcremes, die Glycerin oder Harnstoff enthalten.

Tragen Sie keine zu engen Schuhe oder Strümpfe.

Gehen Sie regelmäßig zu einer Fußpflege mit Diabetischer-Ausbildung – wenn möglich alle 4-6 Wochen, ACHTUNG: sagen Sie IMMER, dass Sie Diabeikter(in) sind.

Benutzen Sie keine Wärmeflaschen oder Heizkissen.

Wechseln Sie täglich Socken und Strümpfe, tragen Sie nur Baumwolle. Tragen Sie KEINE gestopften Socken. Es gibt auch spezielle Diabetikersocken ohne Nähte.

Diabetiker leiden häufig unter kalten Füssen. Nehmen Sie ein lauwarmes Fußbad (max. 28 C), machen Sie Fußgymnastik, das fördert die Durchblutung.

Laufen Sie NIE Barfuß – Sand oder Asphalt können sehr heiß und daher gefährlich werden und Sie könnten sich kleine Gegenstände eintreten. Tragen Sie daher immer die für Sie geeigneten Schuhe.

Überprüfen Sie vor dem Anziehen Ihr Schuhwerk, es könnten sich kleine Gegenstände oder Fusel darin befinden, die Sie nicht spüren.

Bei allen Veränderungen wie Blasen- oder Hühneraugenbildung KEINE Pflaster oder Tinkturen verwenden. Bei Rötungen, Schwellungen, Einrissen, Hautabschieferungen sofort zum Arzt gehen.

Lieber einmal zu viel zum Arzt gehen – KEIN Arzt wird es Ihnen übel nehmen, wenn Sie Veränderungen an Ihren Füßen ernst nehmen.


SCHUHWERK – SCHUHE müssen …….

Lang genug sein
Von der LÄNGSTEN Zehe bis zur Ferse gemessen.

Breit genug sein
Die BREITSEITE Stelle muss Platz haben.

Weich sein
Die Schuhe sollten aus einem weichen Material sein, NÄHTE dürfen nicht drücken.

Hohe Kappen haben

Richtige Absatzhöhe haben
Nicht zu HOCH und nicht zu FLACHe

 

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